Yacht/Segel Lexikon ...
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Lexikon Thema: Yacht, segeln
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S.s. - Abkürzung für Steamship = Dampfschiff, Dampfer
Saling - ist im traditionellen Schiffbau eine Holzkonstruktion, die die Hoftaue spreizt, so dass diese den oberen Teil des Mastes in größerem Winkel abstützen mehr ...
Salingkissen - Weichholzunterlage an der Saling gegen Abscheuern der Wanten
Salzfischfang - Fischfang, bei dem die Fische auf See ausgenommen und in Salz befördert werden mehr ...
Sammelsurium - 1. Durcheinander; 2. wenn bei einer Kollision beide Schiffsleitungen schuldig sind, so wird der Schaden geteilt
Samstagnachtflasche - Rumzuteilung an die Nachtwache auf englischen Walfängern am Sonnabenden mehr ...
Samum - heißer Wind in Saudi Arabien mehr ...
Santa Ana - ein staubführender Wind an der pazifischen Küste der USA
Sawyer - schwimmender Baumstamm, der sich in der Strömung auf und ab bewegt
Sbm - an Bord übliche Kurzform für Schiffsbetriebsmeister mehr ...
Schaffermahlzeit - in Bremen(seit 1545). Ein alter Hansebrauch der Bremer Reeder und Kapitäne zur Winterzeit mehr ...
Schalken - wasserdicht schließen
Schamfilen - durch Reibung verschleißen, Scheuern von Tauwerk mehr ...
Schanzkleid - eine Erhöhung über das Deck hinaus
Schanzkleidrolle - eine aus Latten mit Zwischenräumen bestehende Rolle am Schanzkleid von Heringsloggern für das Anbordholen der Netze
Schanghaien - das gewaltsame Anheuern eines Seemanns zu Dienst auf einem Schiff gegen dessen Willen mehr ...
Schauermann - Hafenarbeiter
Scheckbuch, Scheckheft - wird zum Zählen und Vergleichen der Schiffsladung benutzt; Kontrollbuch
Scheich - Bootsmann, vor allem bei der Kriegsmarine
Scheinwende - in den Wind aufschießen und Füllen der Segel bei demselben Schlag; ein Trick beim Regattasegeln mehr ...
Schellfischpatent - Spottwort für das Seefunksonderzeugnis, das mit einem verkürzten Lehrgang erworben wurde und eigentlich für die Fischerei geschaffen worden war.
Schenkelbrett - Beinstütze für den Harpunier im Walfangboot
Schergang - der nächste über dem Wasser befindliche Plattengang der Bordwand
Scherstock - 1. herausnehmbare starke Quer-Stahlträger im Lukenschacht. ; 2. Schiffbau L-förmige hölzerne Latten, die im Wohnbereich auf dem Eisendeck befestigt sind und mit den hölzernen Zwischenschotten verschraubt werden. 3. Querbalken, siehe auch Scherbaum mehr ...
Schiemann - Matrose mehr ...
Schiet - (1) eine Untiefe; man sagt ein Schiff ?sitzt im Schiet? oder ?ist auf Schiet gelaufen?, (2) die Interjektion ?Scheiße!? mehr ...
Schiffer - Führer eines Flussschiffes
Schiffchen - 1. kleines Schiff 2. Käppi, eine flach zusammenfaltbare Uniform-Mütze ohne Schirm, Kopfbedeckung bei der Bundeswehr
Schiffshändler - der zwar übliche, aber nicht ganz korrekte Ausdruck für Schiffsausrüster mehr ...
Schiffsfriedhof - ein Ort an dem viele Schiffe auf dem Meeresgrund liegen mehr ...
Schiffsmaß - versteht man unterschiedliche technische Daten wie Masse- und Raumangaben, Verdrängung, Tragfähigkeit, Tiefgang, Länge und Geschwindigkeit eines Schiffes mehr ...
Schiffsmeldedienst - dort werden Informationen gesammelt über Schiffsbewegungen, im gesamten Bereich der Deutschen Bucht, auf der Elbe und Weser, im Nord-Ostseekanal und in zahlreichen Häfen entlang der nordeuropäischen See- und Wasserstraßen einschließlich Rotterdam rund um die Uhr. mehr ...
Schiffsmittag - ist der Zeitpunkt des beobachteten Sonnenhöchststandes mehr ...
Schiffstaufe - ist ein feierlicher Akt vor dem Stapellauf von Schiffen mehr ...
Schiffszwieback, Auch (plattdeutsch) Beschüten (von ?biskuit?), Matrosenkuchen - ein bei Seeleuten recht unbeliebtes Nahrungsmittel, das sogenannte Hartbrot mehr ...
Schiften - bezeichnet ein Segelmanöver, bei dem auf einem Vorwindkurs die Segelseite gewechselt wird, ohne dabei den Kurs zu ändern mehr ...
Schlachten (von Segeln) - Abschneiden der Segel im Notfall, vor allem auf alten Großseglern: Wenn die Segel bei zu starkem Sturm nicht mehr eingeholt werden konnten, wurden sie stattdessen von den Leinen geschnitten und damit aufgegeben
Schlackertaste - Morsefunk : halbautomatische (mechanische) Morsetaste
Schlagbär - großer Vorschlaghammer
Schlengel - einfacher, niedriger Ponton zum Anlegen und Festmachen für Boote in Tidengewässern mehr ...
Schlickrutscher - Plattbodenschiff in Wattengewässern
Schlicktown - Spottname der Mariner für Wilhelmshaven. Ursprünglich Schlicktau in Anlehnung an Tsingtau (das heutige Qingdao), weil das Expeditionskorps zur Bekämpfung des Boxeraufstands in China im Juli 1900 von Wilhelmshaven auslief. mehr ...
Schlieren - das Schiff treibt vor Anker mehr ...
Schlingerkiel - sind an beiden Seiten eines Schiffes fest angeschweißte flache Stahlschienen, die schlingernde Bewegungen des Schiffes dämpfen sollen mehr ...
Schlingern - Bewegung des Schiffs um alle 3 Achsen, Kombination von Rollen, Gieren und Stampfen mehr ...
Schmadding - inoffizielle Bezeichnung für die ?seemännische Nummer eins? also den dienstältesten Unteroffizier im seemännischen Bereich (im Unterschied zum Technischen oder Waffendienst)
Schmelzer - Schiffsjunge im ersten Lehrjahr
Schmetterling - bezeichnet eine Segelführung platt vor dem Wind, bei der Vor- und Großsegel auf verschiedenem Bug gefahren werden
Schmöken - rauchen
Schmutt - Schiffskoch (vgl. Smutje)
Schnürboden - Großer Holzfußboden auf einer Werft auf dem Spanten, Platten usw. im Maßstab 1:1 aufgerissen werden mehr ...
Schokoladensturm - Nordweststurm Westindiens mehr ...
Schokoladenseite - ist die Seite eines Schiffes, mit der man den Radeffekt ausnutzend einfach anlegen kann. mehr ...
Schot - Tau, mit dem man das Segel so stellt, wie es die Richtung des Windes erfordert
Schott - Quer- und Längswände zur Unterteilung und Versteifung des Schiffskörpers; auch Bezeichnung für Tür mehr ...
Schricktau - um die Fahrt eines Schiffes, das im Hafen verholt wird zu verlangsamen oder zu hemmen
Schrotmeissel - Scharfer Meißel mit breiter Schnittfläche an einem Erlenholzstiel. Dient zum Durchschlagen der Drähte beim Spleißen
Schubverband - zusammengekoppelter Schubleichter und Schubschlepper mehr ...
Schussel - ein fahriger, unruhiger Offizier mehr ...
Schwabbeln, Gehe Mich Abschwabbeln - 1. abwaschen von lackierten Teakholzflächen mit Frischwasser. 2. Ich gehe jetzt duschen
Schwalbennest - balkonartiger Ausbau, z. B. für Geschütze oder Wasserbombenwerfer, bzw kleine Ausbuchtung zum Verstauen von Sachen mehr ...
Schwanzwelle - das hinterste Stück der Wellenleitung, auf dem der Propeller sitzt mehr ...
Schwarzwareschiff - Tanker für schmutzige Öle, wie Rohöl, Kesselöl etc. mehr ...
Schwalker - ein trunkfälliger, sonst aber tüchtiger Seemann
Schwanenhals - an Deck endendes, flaches umgebogenes Ent- / Belüftungsrohr von Doppelbodentanks und dergleichen. Meistens mit Klappe
Schwatte Gäng - Bezeichnung für Beamte vom Zoll, die das ganze Schiff nach Schmuggelware etc. durchsuchen mehr ...
Schwarzer Frost - engl. black frost schnellwachsende, nicht aufzuhaltende Vereisung eines Schiffes durch gefrierenden Nebel oder überkommende See bei extrem großer Kälte. Kann sogar zum Kentern des Schiffes führen.
Schweinchenmesse - Speiseraum an Bord, in dem man seine Mahlzeit in dreckiger Kleidung einnehmen kann
Schweinsrücken - Decksverstärkung für den an Deck genommenen Anker
Schwoien - Drift ankernder Schiffe
Schwoienraum - der beanspruchte Raum der driftenden Ankerleine
Sehe-euch-in-liverpool - ein traditioneller Gruß der Lotsen beim Vonbordgehen von einem ausgehenden Schiff mehr ...
Selaton - ein Südwind der Philippinen mehr ...
Seebär - ein alter Seemann
Seebeine - Fähigkeit, trotz Schlingern und Stampfen auf Deck zu gehen
Seefahrtsbuch - ist ein Ausweis und dient der Identifikation des Inhabers und dem Nachweis seiner Bordanstellungen. Deutsche Seefahrtbücher sind, soweit sie an Deutsche ausgestellt sind, Passersatzpapiere mehr ...
Seefahrtspatent - ist die staatliche Bescheinigung (seemännisches Patent) für den nautischen oder den technischen Schiffsoffizier, dass er Schiffe bestimmter Größe oder Maschinenleistung in einem bestimmten Fahrtgebiet als Wachoffizier, als Leiter der Maschinenanlage oder als Kapitän führen darf mehr ...
Seegang - bezeichnet im allgemeinen einen verstärkten Wellengang mehr ...
Seehafen - ist ein Hafen, der von Seeschiffen angelaufen werden kann mehr ...
Seehahn - Flutventil
Seehandel - bezeichnet man den gewerblichen Güteraustausch mit Handelsschiffen über See mehr ...
Seekarte - ist eine Karte, die für die Schifffahrt die Seewege und Küsten, Untiefen, Seezeichen, Fahrrinnen etc. von einem bestimmten Seegebiet (z. B. Nordsee) darstellt. mehr ...
Seekasten - kleine , kastenartiger Räume im Unterwasserschiff, von welchem aus die Seewasserleitungen (Ballast-, Kühl-, Feuerlösch- und Spülwasser) ins Schiffinnere führen
Seekiste - Koffer für Seeleute
Seekrähe - Kormoran mehr ...
Seelenverkäufer - nicht mehr voll seetüchtiges Wasserfahrzeug, das die ?Seelen? der Passagiere und Besatzungsmitglieder ?verkauft?.
Seekrankheit - auch Reisekrankheit, Kinetose oder auch Bewegungskrankheit versteht man verschiedene Symptome wie Müdigkeit, Schwindel, Kopfschmerz, Übelkeit und Erbrechen, die bei der Fortbewegung in einem Verkehrsmittel auftreten. Seekrankheit ist sicher die bekannteste Form der Reisekrankheit mehr ...
Seemannschaft - versteht man die Fertigkeiten, die zur praktischen Handhabung eines Schiffes gehören mehr ...
Seemannsgarn - stark ausgeschmückte Erzählungen oder Lügengeschichten mehr ...
Seemannsheim - wie eine Jugendherberge, hier kann der Seemann seine Zeit bis zum nächsten anheuern am Land verbringen mehr ...
Seemannssonntag - seemännische Bezeichnung für den Donnerstag, wo es ein sehr gutes Essen gibt
Seemeile - oder nautische Meile ist ein in der Schiff- und Luftfahrt gebräuchliches Längenmaß und entspricht 1,85201 km mehr ...
Seenot - liegt vor, wenn ein Wasserfahrzeug, dessen Besatzung und gegebenenfalls Passagiere sich in einer Situation befinden, bei der der Untergang des Fahrzeugs droht oder eine ernste, unmittelbare und ohne fremde Hilfe unabwendbar erscheinende Gefahr für die Gesundheit oder das Leben der Personen besteht mehr ...
Seepastete - ein amerikanisches Seemannsgericht aus Fisch, Fleisch und Gemüse in Schichten
Seesack - ein großer Sack aus grobem Segeltuch zum Transport und zur Aufbewahrung der Kleidung und persönlicher Dinge der Fahrensleute
Seeschlepper - sehr dicke lange Stahltrosse zum Abschleppen havarierter Schiffe. Wurde früher auf vielen Frachtern sicherheitshalber mitgeführt
Seetörn - die Stunden, Tage oder Wochen, die ein Schiff hintereinander in See gewesen ist
Seeverhalten - Verhalten des Schiffes in See.
Seewurf - 1. Überbordwerfen 2. Überbordspülen von Ladung in schwerer See mehr ...
Segelanweisung - Die im nautischen Handbuch gegebenen Empfehlungen zum Ansteuern einer Einfahrt oder Durchfahrt
Segelhandschuh - Hilfswerkzeug zum Segelnähen mehr ...
Segelkoje - Stauraum an Bord eines Schiffes für die Segel
Segelkoje
mehr ...
Segelschnitt - Zuschnitt des Segels mehr ...
Segeltörn - (auch nur: Törn) ist die Bezeichnung für eine Strecke, eine Regatta oder auch für eine Reise, die mit einem Segelboot zurückgelegt wird mehr ...
Selbstlenzende Plicht - einer Segelyacht, deren Boden oberhalb der Schwimmwasserlinie liegt und aus der überkommendes Wasser von selbst wieder abläuft
Sextant - (Spiegelsextant, auch Sixtant) ist ein optisches Messinstrument, mit dem man den Winkel zwischen den Blickrichtungen zu relativ weit entfernten Objekten bzw. zum Horizont bestimmen kann. Er wird hauptsächlich zur Höhenmessung von Gestirnen für die astronomische Navigation auf See verwendet,um mithilfe von Tabellen den jeweiligen Schiffsstandort zu ermiiteln. mehr ...
Shanty - der Matrosengesang, der besonders beim Bedienen des Gangspilles gesungen wird mehr ...
Shave And A Haircut - Haarschneiden und Rasieren In der Seeschifffahrt allgemeiner Ausdruck für Routineüberholungen, wenn kein wirklicher Schaden vorliegt
Shiptainer - schiffseigenes Container-Umschlaggerät mehr ...
Signalbuch - dient zur Kommunikation auf See. Es definiert die Bedeutung von Buchstabenkürzeln für Sicherheits- und Navigationszwecke mehr ...
Simm - Einfassleine eines Fischnetzes
Skatschmann - Schamfilzschutz aus Leder oder Holz an Pardunen oder Wanten
Sklavenküste - die Küste von Togo mehr ...
Skiff - im Rudersport der Einer
Skipper - Schiffsführer
Skipjack - Knickspantenboot mit mehrfach geknickten Spanten
Skorbut - (manchmal auch als Möller-Barlow-Krankheit oder Möller-Barlow-Syndrom bezeichnet) ist eine Krankheit, die durch einen Mangel an Vitamin C (Ascorbinsäure) ausgelöst wird (Avitaminose) mehr ...
Skylight - Vom Seemann oft verwendetes Wort für das Oberlicht
Slip - eine Rampe für das Wassern (Slippen) von Booten und Schiffen mehr ...
Slippen - (von engl. schlüpfen, gleiten) ein kleines Boot mit Hilfe eines Slipwagens zu Wasser zu lassen mehr ...
Smadding - Dienstältester Seemann am Bord von Marineschiffen, er ist für die Seemannschaft und Sauberkeit am Bord verantwortlich
Smeerreep - Leine am Achterliek zum Reffen des Großsegels einer Slup mehr ...
Smoketime - 15 minütige Kaffeepause nach dem Frühstück und vor dem Mittagessen mehr ...
Smut Oder Smutje - Schiffskoch mehr ...
Snatching - Losreißen der Schlepptrosse
Solano - Ostwind an der Ostküste Spaniens
Solas - International Convention for the Safety of Life at Sea (Internationales Übereinkommen zum Schutz des menschlichen Lebens auf See) ist eine UN-Konvention zur Schiffssicherheit mehr ...
Sonar - ist eine Technik zur Echoortung (aktives Sonar) oder Lokalisation (passives Sonar) von Objekten mittels akustischer Signale. Das Wort ist ein englisches Akronym von sound navigation and ranging, was soviel heißt wie Navigation und Distanzmessung durch Wasserschall. Mit Sonar lassen sich Objekte unter Wasser orten und vermessen. Dabei nutzt man die Tatsache, dass Schall sich unter Wasser viermal schneller als in der Luft ausbreitet mehr ...
Sonnenbrenner - an einem Mastarm angebrachter Tiefstrahler zur Decksbeleuchtung beim Laden und Löschen
Sonnenschuss - ungewolltes Anluven oder Abfallen eines Segelschiffes in Folge zu starker Krängung mehr ...
Sorgleine - 1. Leine ("Seil") zum Freihalten der Boje vom Bootskörper, fährt durch ein Auge der Klüverbaumnock; 2. Leine, die mit einem Ende am Lifebelt (Sicherungsgurt für Segler) befestigt wird und mit dem anderen Ende mit einem Karabiner am Schiff eingehakt wird, um ein Überbordfallen oder einen Fall aus der Takelage zu verhindern mehr ...
Sos - Seit 1904 benutzten Funker der Firma Marconi das Kürzel CQD (CQ ausgesprochen als ?Seek you?, was soviel wie ?an alle? heißt und D für Distress) als Notrufzeichen. Als umgangssprachliche Auslegung und Eselsbrücke wurde dies als ?Come quick Danger!? (wörtlich: ?Kommt schnell Gefahr!? bzw. ?An Alle: Gefahr!?) interpretiert. mehr ...
Spake - Speiche des Steuerrades
Spanten - ?Rippen? des Schiffes, zur Versteifung des Rumpfes mehr ...
Speckrolle - ein Arbeitsmittel zum Vervielfältigen von Stauplänen mehr ...
Speigatt - auch Nüstergatt Vorrichtung bzw. Öffnung zum Ablaufenlassen von Wasser mehr ...
Speiserolle - siehe Verpflegung mehr ...
Spicktakel - Talje zum Halten eines Wales längsseits vom Schiff mehr ...
Spickbottich - Holz- oder Stahlfass für Fett, Walspeck und anderes
Spinnaker - bauchig geschnittenes leichtes Vorsegel mehr ...
Spinnenkopf - eine Hartholzplatte mit vielen Löchern für die Sonnensegel
Spitfire - Sturmklüver
Spleissen - zwei Tauenden durch Verflechten zusammenfügen mehr ...
Splißhorn - (oder Spleißhorn) war ein als Gefäß zum Mitführen von Talg benutztes Kuhhorn. Das Splißhorn wurde am Gurt getragen und war neben Messer und dem Marlspieker, dessen Spitze vor dem Gebrauch mit Talg eingefettet wurde, das Handwerkszeug der Takler und Matrosen mehr ...
Sprag - junger Kabeljau mehr ...
Sprayhood - aufgespanntes Halb-Verdeck von Yachten aus Tuch mehr ...
Spring - Vorspring: Festmacherleine, die am Bug nach achtern verläuft; Achterspring: Festmacherleine am Heck, die nach vorne läuft
Spritflagge - Benzinflagge; rote Flagge mit weißer Scheibe
Springflut - höher auflaufendes Gezeitenwasser als Folge von Voll- oder Neumond, Gegensatz ist die Nippflut mehr ...
Spreader - (Spreizer) Container-Heberahmen
Sprung - negativer (konvex) oder positiver (konkav) Sprung bezeichnen die Linie der Rumpfform vom Vorsteven bis zum Heck mehr ...
Sprungschicht - sprunghafte Änderung von Salzgehalt, Temperatur und Dichte im Meerwasser mehr ...
Staffkapitän - auf größen Fahrgastschiffen, ein abwechselnder Kapitän, der seinen Vorgesetzten einen Teil der gesellschaftlichen Pflichten abnimmt
Stabdeck - ein verwendeter Ausdruck im Yachtbau für aus Holz gefertigte Decksbeplankung
Stag - Tau zur Befestigung des Mastes in Längsrichtung des Schiffes mehr ...
Stagreiter - mit ihnen wird beim Setzen der Segel das Vorliek des Vorsegels auf das Vorstag gehakt. mehr ...
Stampfen - Bewegungen des Schiffs um die Querachse
Starcut - ein Spinnaker mit sternförmigen Schnitt der Segelbahnen
Stauerviz - Vormann der Schauerleute
Stehender Wind - gleichmäßiger Wind
Stehendes Gut - der Teil des Tauwerk der Takelage eines Segelschiffes oder -bootes, das bei Manövern nicht bewegt wird mehr ...
Steif - ein Schiff ist steif, wenn es im Seegang auf Grund seiner zu niedrigen Schwerpunktlage nur wenig rollt (krängt) und diese Bewegungen nicht weich, sondern hart ablaufen. Hohe Beanspruchung für die Konstruktion. Gegenteil: rank
Steigblock - erhöhter Kommandostand auf dem Achterdeck alter segelschiffe
Steiger - Anlegeponton auf dem Rhein
Stellage - ?Brett?, das an Seilen an die Außenwand des Schiffes gehängt wird, um Arbeiten zu verrichten (anstatt eines Gerüstes)
Stelling - ein Laufsteg zwischen Schiff und Pier oder von Schiff zu Schiff
Stenge - Teil der Takelage oberhalb der Saling mehr ...
Steuerbord - StB; engl. Starbord; S, rechte Seite des Schiffes, in Fahrtrichtung blickend mehr ...
Steuerlicht - am Schlepper als Steuerhilfe für das geschleppte Schiff mehr ...
Steuerstock - eine Glimmlampe vorne am Bug, als Führung und Steuerhilfe für den Rudergänger
Steward - der Kellner, Pantrymann, Aufwärter an Bord eines Schiffes mehr ...
Stopfbuchsenschott - hinteres Kollisionsschott
Store - Vorratskammer/-raum
Strandgut - an den Strand geschwemmte Ladung mehr ...
Strich - der 32. Teil eines Kompasskreises = 11,25°
Stromstrich - der Teil eines Flusses oder der See, in dem die Strömung seine größte Geschwindigkeit hat
Stromschifffahrt - Schifffahrt unter Ausnutzung der Meeresströmungen mehr ...
Stromsegeln - Segeln auf Flüssen unter Ausnutzung der Tideströmungen im Unterlauf der Flüsse bis zum Wehr, sowie im Oberlauf der Flüsse unter Ausnutzung der Buhnenströmungen mehr ...
Stropp - Schlaufe in einem Tau; Kette, Kabel mehr ...
Stubbenkammer - in einer Höhle der Stubbenkammer auf der Insel Rügen soll Klaus Störtebeker unermessliche Schätze zusammengetragen haben mehr ...
Stummelmast - kurzer Mast ohne Stenge
Sucher - 1. Echolot; 2. Tiefenmesser; 3. Entfernungsmesser; 4. Sterntafel zum Auffinden der Sterne mehr ...
Stützen - Kommando, das Schiff auf einen geraden Kurs legen mehr ...
Stütz Ruder! - Kommando um dem Drehen des Schiffes bei einem Drehmanöver entgegenzuwirken mehr ...
Südstein - 2634 v. Chr. in China, Nach Überlieferungen soll der Chinese Huang Di den ersten Kompass verwendet haben. Es ist ein Stück Magneteisenstein gewesen, der auf einem Bambusbrettchen in einer Wasserschale geschwommen ist und sich dadurch in die Nord-Südrichtung eingependelt hat. In Europa kommt dieses Wissen erst 800 Jahre später mehr ...
Süll - Schwelle
Suezscheinwerfer - für Schiffe auf dem Sueskanal vorgeschriebene Suchscheinwerfer-Bauweise (Suez Canal searchlight) mehr ...
Sund - eine Durchfahrt zwischen dem Festland und einer Insel, z. B. Fehmarnsund mehr ...
Süßwassermatrose - Spottname für den Binnenschiffer von Seiten der Seeschiffer
Sweater - 1. Wolljacke; 2. Leuteschinder mehr ...
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